Nymphe & Ariadne

Am Osterwochenende dieses Jahres, (lang ist’s schon wieder her) hatte ich beschlossen zu Hause zu bleiben und das lange Wochenende nur für mich und mein seelisches Wohl zu nutzen. Ich begann den Karfreitag mit einem Frühjahrsputz, während im Hintergrund ein Podcast über Psychoanalyse lief. Man könnte es auch Frühjahrsputz im Oberstübchen nennen. Der Winter hat eisige Spuren hinterlassen und dieses Wochenende war lange überfällig. Glücklicherweise hatte ich in der vorangegangenen Woche vor dem Eingang eines Ladens zwei Schallschutzpaneele mit einem Zettel darauf gefunden, auf dem „zu verschenken“ stand. Ich erkannte ihr Potenzial als Leinwände und schnappte sie mir, nachdem ich 3 mal daran vorbeigegangen war. Von Samstag bis Ostermontag entstanden daraus die beiden Bilder Ariadne und Nymphe.

Ariadne ist inspiriert von der Cyberpunkästhetik, erkennbar an den neonfarbenen Rot- und Blautönen und an den verschachtelten eckigen Formen, die an eine riesige futuristische Stadt erinnern, in der hinter Millionen von Lichtern, Millionen von Menschen, in Millionen von kleinen Zellen leben. Der Gedanke an ein Labyrinth liegt nicht allzu fern…

Nymphe zeigt ein gemischtes Wesen aus Tier, Mensch, Pflanze und Wald. Ähnlich wie das mythologische Vorbild ist es eine Art Naturgeist nur, dass ich bei dieser Darstellung den sexuellen Aspekt fast gänzlich außen vor gelassen habe. Mit fast meine ich, dass ich es offen lassen möchte, ob man sich über die Verschmelzungen verschiedener Lebensformen Gedanken machen möchte, so wie es in der griechischen Mythologie nicht unüblich war.

Bis bald!

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Emma, Drive, Selfreflection

Jeder Moment bahnt sich an mit unendlichen Möglichkeiten, fließend, ohne Druck, bis er im unendlich kleinen Moment Gegenwart, in das Sein umgewandelt wird. Der mächtigste Erkenntnisapperat versucht sich selbst zu begreifen. Unendliche Wahrnehmungen werden gefiltert, getaktet, sortiert und priorisiert. Unzählbar viele Reaktionen, Verhaltensweisen und Ideen werden auf den Weg geschickt. Nur wenige finden den Weg nach draußen. Barrieren, versperren den Weg. Wer hat die Kontrolle im eigenen Körper?

Ich weis, dass ich fühle.

Emma

Drive

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