Spaghetti

Spaghetti kann man auf englisch auch zu Kabelsalat sagen. Wärend ich das Bild malte, lauschte ich der Platte Brain Salad Surgery von Emerson Lake and Palmer. Musikalisch nicht hundertprozentig mein Fall aber das Albumcover von H. R. Giger ist unverwechselbar. Gepast hat der Sound trotzdem. Nachdem ich mir so viele Youtubevideos über die Funktionsweise des Gehirns, über psychische Krankheiten und die Wirkungsweise von psychoaktiven Drogen angesehen hatte, hatte ich Lust meine Eindrücke malerisch widerzugeben. Alan Parson hat mir dabei geholfen mit Tales Of Mystery And Imagination und Ammonia Avenue. Auch Jethro Tull mit Living In The Past. Die Strukturen auf dem Bild erinnern an ein Labyrinth genau so wie das menschliche Gehirn, nur eben weniger weich und organisch. Spiralen symbolisieren krankhafte verhaltensweisen. Sie führen immer tiefer ins nichts. Das Farbschema ist selbst für meine Verhältnisse sehr übersättigt. Es erinnert an Pixelgrafiken aus der Supernintendo-Zeit. Das Gemälde ist in meiner heimischen Gallerie zu sehen.

 

Spaghetti can be said in English also to cable salad. As I was painting the picture, I listened to Brain Salad Surgery from Emerson Lake and Palmer. Musically not one hundred percent my case but the album cover by H. R. Giger is unmistakable. Nevertheless, the sound has been paved. After watching so many YouTube videos about how the brain works, about mental illness, and the effects of psychoactive drugs, I felt like giving pictures of my impressions. Alan Parson helped me out with Tales Of Mystery And Imagination and Ammonia Avenue. Also Jethro Tull with Living In The Past. The structures in the picture are reminiscent of a labyrinth as well as the human brain, just less soft and organic. Spirals symbolize pathological behaviors. They lead deeper into nothing. The color scheme is very oversaturated, even by my standards. It is reminiscent of pixel graphics from the Supernintendo era. The painting can be seen in my home gallery.
 

Nymphe & Ariadne

Am Osterwochenende dieses Jahres, (lang ist’s schon wieder her) hatte ich beschlossen zu Hause zu bleiben und das lange Wochenende nur für mich und mein seelisches Wohl zu nutzen. Ich begann den Karfreitag mit einem Frühjahrsputz, während im Hintergrund ein Podcast über Psychoanalyse lief. Man könnte es auch Frühjahrsputz im Oberstübchen nennen. Der Winter hat eisige Spuren hinterlassen und dieses Wochenende war lange überfällig. Glücklicherweise hatte ich in der vorangegangenen Woche vor dem Eingang eines Ladens zwei Schallschutzpaneele mit einem Zettel darauf gefunden, auf dem „zu verschenken“ stand. Ich erkannte ihr Potenzial als Leinwände und schnappte sie mir, nachdem ich 3 mal daran vorbeigegangen war. Von Samstag bis Ostermontag entstanden daraus die beiden Bilder Ariadne und Nymphe.

Ariadne ist inspiriert von der Cyberpunkästhetik, erkennbar an den neonfarbenen Rot- und Blautönen und an den verschachtelten eckigen Formen, die an eine riesige futuristische Stadt erinnern, in der hinter Millionen von Lichtern, Millionen von Menschen, in Millionen von kleinen Zellen leben. Der Gedanke an ein Labyrinth liegt nicht allzu fern…

Nymphe zeigt ein gemischtes Wesen aus Tier, Mensch, Pflanze und Wald. Ähnlich wie das mythologische Vorbild ist es eine Art Naturgeist nur, dass ich bei dieser Darstellung den sexuellen Aspekt fast gänzlich außen vor gelassen habe. Mit fast meine ich, dass ich es offen lassen möchte, ob man sich über die Verschmelzungen verschiedener Lebensformen Gedanken machen möchte, so wie es in der griechischen Mythologie nicht unüblich war.

Bis bald!

 

Emma, Drive, Selfreflection

Jeder Moment bahnt sich an mit unendlichen Möglichkeiten, fließend, ohne Druck, bis er im unendlich kleinen Moment Gegenwart, in das Sein umgewandelt wird. Der mächtigste Erkenntnisapperat versucht sich selbst zu begreifen. Unendliche Wahrnehmungen werden gefiltert, getaktet, sortiert und priorisiert. Unzählbar viele Reaktionen, Verhaltensweisen und Ideen werden auf den Weg geschickt. Nur wenige finden den Weg nach draußen. Barrieren, versperren den Weg. Wer hat die Kontrolle im eigenen Körper?

Ich weis, dass ich fühle.

Emma

Drive

Selfreflection

Please follow & like us 🙂